Biertheater: Rocklegenden unterm Schwipsbogen

Vorhang auf! Das Adventsstück „Der Schwipsbogen – Teil 2“ im Radeberger Biertheater startet in das Weihnachts-Chaos. Und die heutige Premiere war bereits ein Kracher!
Ein leckeres Menü mit Süppchen und Gänsekeule, dazu ein frisch gezapftes Radeberger Zwickelbier, so lässt sich der Abend im Biertheater gut beginnen.
Ein schräger Elvis trällert Musik von Smokie aus den 80ern. Die neue Leiterin im Seniorenheim ist Veganerin und trinkt keinen Alkohol. Die Schwipsbude wird geschlossen und die Bewohner verlieren ihren heiß geliebten Glühwein-Spaziergang. Turbulente Ereignisse und der Verlust ihres Treffpunktes entwickeln halbkriminelle Ideen! Die selbsternannte „Olsenbande“ hat einen Plan für den perfekten „Schwipsbuden-Knack“. So wollen sie an ihren Adventstrunk kommen! Upps – was hat denn die singende Mülltonne damit zu tun? Mit ihrem “We wish you a merry christmas …“ weist sie mehrfach auf das kommende Fest hin. Die Zusammenhänge sind so schnelllebig, dass man kaum den schnellen Witz- und Wortgefechten folgen kann. Lachsalven am laufenden Band.
Welche “tragende Rolle” spielt der Biertheater-Gast mit der “mordernen Brief-Post”? Wer kennt noch die Kombination, die als Schlüssel für den „geheimen Raum“ gilt? Die Heimbewohner lieben ihre „versteckte“ Disco-Party! Stimmung pur. Bekannte Musik und tosender Beifall wechseln sich ständig ab. Da bleibt bei so manchem im Kaisersaal kein Auge trocken. Herzzerreißende Melodien und Klassiker zum Mitsingen, führen abwechselnd durch einen humorvollen und von Pointen geprägten Abend. Da hält es den einen oder anderen kaum noch auf dem Stuhl!
Plötzlich schwimmen die Senioren auf der Bühne ihre Runden, die bei der täglichen Wassergymnastik durch ihre „Nudeln“ vorm Ertrinken geschützt sind.
Was wird denn eigentlich aus der Schwipsbude vom Christian? Ja, da passiert so einiges auf der Bühne. Mit jeder Menge Rocklegenden geschmückt, führt „Der Schwipsbogen – Teil 2“ die Besucher durch die zwei Akte! Dann heißt es Abschied nehmen und Inge Borg schickt die Gäste vom Radeberger Biertheater „Atemlos“ durch die Nacht. Und bei „Flames of Love…“ flippen dann alle aus. Doch dann ist leider Schluss und alle müssen raus, nach Haus’!
Jetzt weiß man, was zwischen den Heimbewohnern, der Leiterin, der Glühweinbude und den Rocklegenden unterm Schwipsbogen, für äußerst unterhaltsame Gegebenheiten zu einem „perfekten“ Weihnachtsstück gewachsen ist.

Wer noch die letzten, verfügbaren Tickets erwerben möchte, schaut einfach auf die Internetseite des Biertheaters. Es lohnt sich!

www.biertheater.de

Bildnachweis: radeberg.info
Copyright: radeberg.info

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