Wanderausstellung zur sächsischen Postgeschichte

Das Zentrum für Kultur in Radeberg, Schloss Klippenstein, wurde in der vergangenen Woche einem groß angelegten Winterputz unterzogen. Zum Start des Wochenendes, konnte am Samstag die Wanderausstellung des 1. Sächsischen Postkutschenverein e.V. feierlich eröffnet werden, die es seit 2014 in zahlreichen Orten in Brandenburg, Thüringen und Sachsen zu bestaunen gibt.
Die spannende und fast 300-jährige, sächsische Postgeschichte wird mit liebevoll gestalteten Infotafeln, Uniformen sächsischer Postillione aus dem 18. und 19. Jahrhundert und einem Modell der Königlich sächsischen Postkutsche erzählt. Die Postmeilsensäulen waren eine bahnbrechende Innovation des Postwesens, boten sie doch einheitliche Distanzmaße und waren damit u.a. die Berechnungsbasis der Postgebühren, und selbstverständlich wiesen sie den Postkutschen sowie den reisenden Händlern den Weg. Im Oktober 1729 erhielt Radeberg seine Postmeilensäule auf dem Marktplatz, die 1852 aber abgebrochen und versteigert wurde. Anlässlich der Feierlichkeiten “600 Jahre Stadtrecht” im Jahr 2012, konnte die Säule am Originalstandort wieder errichtet werden und erfreut sich seitdem als beliebtes Fotomotiv für Einheimische und Touristen.
Über 150 kursächsische Postmeilensäulen säumen noch heute die historischen Routen, auf denen damals zahlreiche Postkutschen durch Städte, Dörfer und Wälder unterwegs waren. Starten Sie in Radeberg Ihre persönliche Postreise und erleben Sie die Wanderausstellung, die noch bis 24. April im Schloss Klippenstein zu Gast ist.

www.schloss-klippenstein.de
www.poststrassen-erleben.de

Bildnachweis: radeberg.info
Copyright: radeberg.info

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