Neues Konzept für Eschebach vorgestellt

Der Eigentümer des Radeberger Eschebach-Areals lässt sprichwörtlich die Katze aus dem Sack und stellt seine Zukunftspläne für das 2007 erworbene Gelände des ehem. Küchenbauers vor. Auf den rund 64.000 Quadratmetern soll u.a. ein Zentrum der sächsischen Start-Up- und Gründerszene entstehen, wo neben den Sanierungen der erhaltenen Gebäude, moderne lichtdurchflutete Bauten und großzügige Grünflächen das Bild prägen werden.
Für Designer, Programmierer, Ingenieure, Handwerker, Künstler und Wissenschaftler entstehen hier Ateliers, Werkstätten, Labore und Büros zu bezahlbaren Konditionen, die in enger Zusammenarbeit mit der TU, HTW und der Hochschule für Bildende Künste aus Dresden ausgehandelt wurden. Die konzeptionelle Nähe zu den Institutionen der Landeshauptstadt kommt nicht von ungefähr, macht sie strategisch doch sehr viel Sinn. Der Bahnhof Radeberg ist direkt neben dem zukünftigen, campusartigen Areal und bietet mit bis zu 5 Bahn- und Busverbindungen pro Stunde, und einer Fahrzeit von ca. 20 min, die perfekten Bedingungen für die Pendler aus Dresden. Wer es dagegen vorzieht in unmittelbarer Umgebung zu leben und spontane Geistesblitze auch nachts umsetzen möchte, hat die Möglichkeit eine der geplanten Loftwohnungen zu beziehen.
Darüber hinaus werden Läden, gastronomische Einrichtungen, Tagungsräume und Gästehäuser das Leben auf dem Gelände bereichern, um ideale Rahmenbedingungen für Unternehmer, Bewohner und Gäste zu schaffen.
Nach historischem Vorbild werden zudem Möbel- und Glasherstellung eine Renaissance erleben und die Erfolgsgeschichte vergangener Tage fortschreiben. Speziell eingerichtete Stores bieten Einzelstücke der Manufakturen zum Erwerb an und locken nicht zuletzt dadurch auch zusätzliches, kaufkräftiges Klientel in die Bierstadt.
Ein ganz besonderes Highlight wird das in einem der historischen Gebäude integrierte Craft-Beer-Gasthaus sein, das die traditionelle Kunst des Bierbrauens auferstehen lässt und auf Initiative vom Jugendrat des Schule-Wirtschaft-Projektes mit Auszubildenden aller partnerschaftlichen Unternehmen in Eigenregie konzipiert und gebaut wird. Solch ein Konzept bietet jungen Menschen schon frühzeitig beste Möglichkeiten in all den erforderlichen Gewerken, sich unter Anleitung erfahrener Facharbeiter und Unternehmen auf die berufliche Zukunft vorzubereiten.
Der „Erlebnisfabrik Eschebach“ steht damit nichts mehr im Wege und wird sich über kurz oder lang zum Anziehungspunkt für Leute aus nah und fern entwickeln. Nach den Plänen sollen zum 800-jährigen Jubiläum der Stadt Radeberg die Bauarbeiten abgeschlossen sein und mit einer zünftigen Eröffnung gefeiert werden. Die Investoren sehen in dem Aus- und Aufbau des gesamten Komplexes ein zukunftsträchtiges Projekt, was langfristig Innovationen hervorbringt, wie sie es schon seit über 150 Jahren hier in Radeberg gibt.

Bildnachweis: Eschebach-Fabrique-Radeberg GmbH & Co KG
Copyright: radeberg.info

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