Radeberger helfen

Radeberg und die Ukraine verbindet nicht nur die Verwendung derselben Farben ihrer Flaggen. Bereits seit einigen Jahren besteht eine unterstützende Kooperation von Radeberg, seinen Unternehmern und Bewohnern, mit der Kornkammer Europas.
Der ehemalige Radeberger Kurt Simmchen ruft jährlich in der Bierstadt zu Spenden auf und konnte damit in der Vergangenheit schon etliche Gewerbetreibende, Industriebetriebe und Privatpersonen begeistern und mit ihrer Hilfe dringend notwendige Güter sammeln. Unterstützt werden u.a. Kinder und bedürftige Familien, die durch die verheerenden Ereignisse in Tschernobyl im Jahr 1986 in Mitleidenschaft gezogen wurden. Selbst 30 Jahren nach der Katastrophe und den politischen, wie auch wirtschaftlichen, instabilen Voraussetzungen des Landes, werden Lebensmittel, Kleidung, Haushalt- und Hygieneartikel, Möbel, medizinische Geräte, Schulmaterialien, Spielzeug u.v.m. alljährlich gespendet. Pünktlich zum dortigen „Orthodoxen Osterfest“, am 1. Mai, wird der Spenden-Konvoi das Ziel erreichen und die Geschenke an die Menschen verteilen.
Am kommenden Freitag, 29. April, wird – unter Schirmherrschaft von Ministerpräsident Stanislaw Tillich – ein Hilfstransport die Reise in Richtung Osten starten. Punkt 12 Uhr verabschiedet der Oberbürgermeister Gerhard Lemm im Beisein sächsischer Politiker, Wirtschafts- und Gewerbetreibender, sowie Bürgern aus Radeberg und dem Vizebotschafter der Ukraine, eine volle LKW-Ladung mit notwendigen Gütern.
Wer für die Reise noch benötigte Güter, wie Verbandkästen oder haltbare Hygieneartikel beisteuern möchte, kann gern am Freitagmittag ab 11 Uhr auf den Marktplatz kommen und Kurt Simmchen seine Spenden überreichen. Die dort in sehr einfachen Verhältnissen lebenden Familien freuen sich sicher über derartige Unterstützung.

Bildnachweis: Collage (Fotos – privat, Wappen – Stadt Radeberg)
Copyright: radeberg.info

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