Rückblick: biosaxony vor Ort in Radeberg

Zu „Wissen, was drin ist – Analytik aus Sachsen“ trafen sich am 28. März interessierte Mitglieder und Partner des biosaxony-Netzwerks in Radeberg. Die mehr als 30 Teilnehmer konnten sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Analytik und zu Standortvorteilen der Stadt Radeberg informieren.
Der Geschäftsführer des biosaxony e. V., André Hofmann, eröffnete die Veranstaltung und betonte, dass die Analytik sowohl in der Umwelt als auch in der Pharmaindustrie und Medizintechnik eine wichtige Rolle spielt. Verschiedene chemische und mikrobielle Methoden stehen bei der Prüfung von Rohstoffen, Zwischen- und Endprodukten auf Verunreinigungen oder Rückständen zur Verfügung. Das breite Programm der Veranstaltung macht die Vielschichtigkeit des Themas deutlich.
Im Anschluss begrüßte der Oberbürgermeister der Stadt Radeberg, Gerhard Lemm, die Gäste. Er stellte Radeberg als eines der Zentren der sächsischen Bio- und Medizintechnik vor. Am Standort sind 13 Unternehmen der Branche ansässig, darunter Produzenten von Medizintechnik über Dienstleister bis zu sehr forschungsintensiven Unternehmen. Hierdurch sind inzwischen über 1.000 hochqualifizierte Mitarbeiter in der Branche beschäftigt. Die hervorragende Forschungs- und Infrastruktur macht Radeberg zu einem attraktiven, branchenreichen und vitalen Arbeitgeber. Die Stadt ist seit 2012 Mitglied im biosaxony e. V.
Im ersten Fachvortrag präsentierte Dr. Dirk Freitag-Stechl sein Unternehmen, die CUP Laboratorien Dr. Freitag GmbH, und dessen Tätigkeitsbereiche. Das 1991 gegründete Familienunternehmen mit mehr als 40 Mitarbeitern bietet hochwertige und individuelle Analysen in den Bereichen Medizintechnik, Pharma, Hygiene und Trinkwasser an.
Unter dem Titel „HIGS – Hochintegrierte Ganzzellsensoren für die Umwelt- und Medizintechnik“ stellte Dr. Mathias Schröder von der IfU GmbH, Privates Institut für Umweltanalysen, eine neuartige Generation von Ganzzellsensoren vor. Im Rahmen dieses Projekts des Wachstumskerns BioSAM werden biologische Sensor- und Aktorkomponenten und Lösungsansätze zur Signalgenerierung und -umwandlung entwickelt. Die IfU GmbH beschäftigt 30 Mitarbeiter an den Standorten Dresden, Lichtenau und Hamburg.
Im dritten Vortrag sprach Dirk Peters, Geschäftsführer der ASSAYMATIC GmbH, zu den Möglichkeiten und Vorteilen der automatisierten Laboranalytik. Nachdem Vorteile wie höhere Produktivität, Verbesserung der Qualität, Produkt- und Personenschutz, etc. hervorgehoben wurden, stellte Herr Peters die eigens entwickelte Gerätefamilie IVARO vor. Hiermit wird eine leistungsstarke Automationslösung für die Bearbeitung von HPLC- und Cryo-Vials ermöglicht. Das 2010 gegründete Unternehmen hat sich auf die Automation der Bearbeitung von Flaschen, Röhrchen und Vials im Labor spezialisiert und beschäftigt derzeit fünf Mitarbeiter sowie externe Fachkräfte.
Abgerundet wurde das Programm durch den Vortrag von Dr. Jochen Lux der CMS Hasche Sigle mbB. Die Kanzlei ist Fördermitglied des biosaxony e. V. und führende Full-Service-Kanzlei im Bereich Life Sciences. Die Beratung in den Life Sciences konzentriert sich vorrangig auf Pharmazeutik, Biotechnologie, medizinische Geräte, Diagnostik sowie alle zugehörigen Bereiche.
Das anschließende Get-Together im Festsaal des Schlosses Klippenstein zu Radeberg rundete das Treffen bei guten Gesprächen und der „Bieranalytik“ ab. Zudem konnten sich die Gäste beim Schlossrundgang über die Historie des Hauses und der Stadt Radeberg informieren.

Unterstützt wurde die Veranstaltung von der CUP Laboratorien Dr. Freitag GmbH, der ASSAYMATIC GmbH und der Stadt Radeberg. Herzlichen Dank!

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