Radebergs “Lebendige Bibliothek”

Am Samstag, den 20. Januar, geht Radebergs “Lebendige Bibliothek” in die zweite Runde, nachdem die Premiere von Organisator Dr. Hartmut Kirschner im September des vergangenen Jahres bereits ein voller Erfolg war. In der lebendigen Bibliothek leihen sich die Besucher lebende Bücher – in Form von echten Menschen – aus und haben 20 bis 30 Minuten Zeit mit ihnen und ihren Geschichten in den Dialog zu treten. Es handelt sich dabei also nicht um einfaches Zuhören, sondern um Interaktion unter vier Augen. Die Idee dieses Veranstaltungsprinzips hat ihren Ursprung in Dänemark und fand dort das erste Mal zur Jahrtausendwende statt. Hierbei geht es darum klassische Stereotypen und Vorurteile – die sich im Alltag oft alleine durch Herkunft, Aussehen, Beruf oder auch Weltanschauung kristallisieren – abzubauen und die wahre Geschichte der lebendigen “Bücher” zu erfahren.
Morgen Nachmittag, von 15 – 17 Uhr, stehen im Humboldt-Gymnasium Radeberg erneut mindestens 20 “lebende Bücher” zur Auswahl, die entdeckt werden und ihre Geschichte teilen wollen.

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